Talking English

Unseren englischsprachigen Stammtisch “Talking English” werden wir, nach gemeinsamem Beschluss auf der letzten Vorstandssitzung, in diesem Jahr aussetzen. Grund dafür sind zum einen die Unvereinbarkeit der regelmäßigen Treffen mit den beruflichen, sowie anderen privaten Verpflichtungen der Moderatoren, zum anderen die in der letzten Zeit zu beobachtende Abnahme der Teilnehmerzahl, die an einigen Terminen 2018 zum kompletten Ausfall der Treffen führte.  Über eine eventuelle Wiederaufnahme des Stammtisches 2020 werden wir gegen Ende diesen Jahres entscheiden. Abonnieren Sie gerne unseren Newsletter, um immer über aktuelle Entwicklungen informiert zu werden: http://www.dagsiwi.de/?page_id=3925

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Es war einmal in Amerika – Fahrt zur Sonderausstellung in Köln am 16.02.2019

Die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein sowie die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Siegen laden alle Mitglieder und Freunde der Gesellschaften zur Teilnahme an einer gemeinsamen Fahrt nach Köln zur Besichtigung der großen Sonderausstellung „Es war einmal in Amerika – 300 Jahre amerikanische Kunst“ im renommierten Wallraf-Richartz-Museum/Fondation Corboud ein.

Die Fahrt soll am Samstag, dem 16. Februar 2019, stattfinden.Die spektakuläre Überblicksschau bietet einen Spaziergang durch die nordamerikanische Kunst vonder europäisch dominierten Kolonialzeit (1650) bis zum Action Painting in der Zeit des Kalten Krieges (1950). In der Ausstellung sind rund 130 Leihgaben aus Privatsammlungen und großen Museen größtenteils erstmalig in Deutschland zu sehen. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Werke von Edward Hopper mit ihrer Motivik, die die Amerika-Wahrnehmung nachhaltig beeinflusste. Auch die betörenden, von Georgia O’Keeffe in Nahaufnahme gemalten Ansichten floraler Motive oder die mit Pigmentfarbe gemalten Bilder des Pioniers der Farbfeldmalerei Mark Rothko gehören zu den Wegmarken der amerikansichen Kunst, die das Wallraf-Richartz-Museum zeigt. Fotografien und Skulpturen runden die Schau ab.

Die Ausstellung führt in überwältigender Fülle vor Augen, dass es eine singuläre amerikanische Kunst nicht gibt, sondern dass die Bildende Kunst der USA so vielschichtig und facettenreich wie das Land selbst ist. Zunächst eher von den europäisch-akademischen Traditionen geprägt, speiste sich die Kunst zunehmend aus den multiethnischen Traditionen der jungen Nation, um schließlich im 20. Jahrhundert selbst zum Impulsgeber für Kunstströmungen in Europa zu werden. Die Ästhetik der Ostküste, vor allem der Neuengland-Staaten, wirkte im 20. Jahrhundert ebenso stilbildend wie die grellbunten Wandmalereien aus Harlem oder die angewandten Techniken der US-Konsumgüterwerbung.

Die Fahrt soll je nach Anmeldezahl privat erfolgen oder mit der Bahn (NRW-Ticket) durchgeführt werden. Die Selbstkosten (Eintritt 15 € zzgl. Fahrtkosten nach tatsächlichem Aufwand) sind von den Mitfahrenden zu tragen. Mit einer gemeinsamen Einkehr in der Kölner Altstadt soll der Kulturgenuss gesellig ausklingen. Um eine Anmeldung bis zum 03.02.2019 per Email an den Geschäftsführer der DAGSiWi, Sven Arriens, Email secretary@dagsiwi.de, wird gebeten

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Talking English im Januar

Die Veranstaltung am heutigen Mittwoch findet aus organisatorischen Gründen nicht statt.

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Ein Jahr unter Siegenern – unser Austauschstudent Dean zieht Fazit

Ein Jahr hatte Dean Woodrow bei uns in Siegen verbracht, bevor er im Sommer in seine US-amerikanische Heimat zurückkehrte. Vor seiner Abreise zog er Bilanz aus seinem Aufenthalt in Deutschland. Im Gespräch mit unserer Jugendkoordinatorin Annika Jebramcik berichtet er von seinen Erfahrungen mituns Deutschen und unserer Mentalität, von Herausforderungen und Überraschungen,und erinnert uns daran, warum ein Auslandsaufenthalt den persönlichen Horizont sprichwörtlich so sehr erweitert.

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Thanksgiving 2018 in Siegen

Traditionell am letzten Donnerstag im November wird in den USA der überkonfessionelle „Thanksgiving Day“ gefeiert – als allgemeines Friedens- und Erntedankfest, welches von den Pilgervätern 1621 nach der ersten Ernte in der Kolonie Plymouth im heutigen US-Staat Massachusetts erstmalig begangen wurde. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein griff man unlängst diesen Brauch in Würdigung der Verbundenheit mit der „Neuen Welt“ wieder einmal auf. So feierte die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein (DAGSiWi e. V.) im Hotel Pfeffermühle mit zahlreichen Vereinsmitgliedern und Gästen, denen die transatlantischen Beziehungen aus den unterschiedlichsten Gründen eine Herzensangelegenheit sind.

Volker Schüttenhelm, Präsident der Gesellschaft, begrüßte die Anwesenden im festlichen Ambiente des Spiegelsaales und warf in einem kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr Schlaglichter auf die besonderen Ereignisse des Vereinslebens. Die gute Tradition des touristischen Betreuens der Nachfahren Siegerländer Einwanderer der Germanna-Foundation (Virginia) wurde auch in diesem Jahr fortgeführt. Schüttenhelm erinnerte an den Empfang der Amerikaner im alten Freudenberger Rathaus durch Bürgermeisterin Nicole Reschke und den Besuch des alten Ortskerns von Trupbach, wo die Gesellschaft die Benennung eines Platzes nach dem US-Astronaut Buzz Aldrin, dem zweiten Mensch, der 1969 den Mond betrat, anstrebt – der Stadtteil im Siegener Westen war nämlich Heimatort der 1713 ausgewanderten Pfarrersfamilie Richter, auf die der amerikanische Name Rector zurückgeht, den Aldrin in seinem Stammbaum vorweisen kann.

Ferner erinnerte Schüttenhelm daran, dass eine Abordnung des Vereins anlässlich des Abschiedsbesuch des vormaligen US-Generalkonsuls für NRW, Michael Keller, nach Düsseldorf fuhr, um ihm eine einmalige Ehrenurkunde zu überreichen, die ihm in Anerkennung seiner besonderen Verbundenheit mit der Region Siegerland-Wittgenstein die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit zusicherte.

Auch das Barbecue zur Feier des amerikanischen Unabhängigkeitstages (Fourth of July) wurde noch einmal in Erinnerung gerufen, das am 4. Juli voraussichtlich letztmalig in Tommis Restaurant (Eiserfeld) stattfand. 2019 möchte die DAGSiWi den amerikanischen Nationalfeiertag in neuer Form an einem anderen Ort in einem mehr informellen Rahmen begehen.

Besonderer Raum wurde der Gymnasiastin Johanna Müller (Gymnasium Am Löhrtor) eingeräumt, die den Jahrespreis der Gesellschaft für die beste Jahresarbeit eines Englisch-Leistungskurses im Kreisgebiet erhalten hatte. Johanna Müller, die die Antrittsreden der US-Präsidenten Obama und Trump auf Inhalt, Zungenschlag und Adressatenorientierung hin untersucht hatte, fasste die aufschlussreichen Kernaussagen ihrer Arbeit für die interessierten Anwesenden noch einmal auf Deutsch zusammen.

Mit einer Schweigeminute würdigte Schüttenhelm den am 3. Oktober verstorbenen Gründungsinitiator und langjährigen Geschäftsführers der Gesellschaft, Horst Schneider, der die Erfolgsgeschichte der 2004 gegründeten DAG SiWi maßgeblich mit auf den Weg gebracht hatte.

Nach einer kurzen Einführung in die Historie und die Brauchtumspflege rund um Thanksgiving durch den Pressewart des Vereins, Eike Jungheim, wurde der ofenfrische, obligatorische Truthahn von den versierten Küchenchefs des Hauses angeschnitten und unter allgemeinem Lob nebst den dazugehörigen Süßkartoffeln, Mais und diversen weiteren Beilagen und Soßen von der Festgesellschaft mit Genuss verzehrt.

Nach dem Essen rundete Schatzmeister Christian Menn das Programm des Abends mit einem Fotovortrag über die US-amerikanische Hauptstadt Washington ab. Die im bundesunmittelbaren Verwaltungsbezirk District of Columbia gelegene Stadt am Potomac River mit über 600.000 Einwohnern hat gemäß US-Verfassung nur einen Repräsentanten, aber kein Stimmrecht im Repräsentantenhaus und wird kommunal von einer demokratischen Bürgermeisterin regiert. Washington ist nach New York und Philadelphia bereits die dritte Hauptstadt in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Menn wusste anschaulich zu berichten von den imposanten Monumenten der Stadt, dem Soldatenfriedhof im Stadtteil Arlington und der Museumsmeile der Hauptstadt, die übrigens für ihre morgendlichen Verkehrsstaus berüchtigt ist.

Abschließend wurde noch darauf hingewiesen, dass die DAG SiWi in diesem Jahr erstmalig den Siegener Full House Jazz (02.12.) im KrönchenCenter als Sponsor unterstützt – wenn durch die Krönchenstadt am 1. Advent ein Hauch von Harlem oder New Orleans wehe, sei die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft mit Herzblut dabei, so der Vereinsvorsitzende Volker Schüttenhelm.

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Einsendeschluss Studienaustausch 2020/2021

Ein Auslandsaufenthalt in den USA bedarf einiger Vorbereitung. Das gilt auch für einen Studienaufenthalt an einer der Partneruniversitäten des Verbands der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V. Der VDAC ermöglicht jedes Jahr ca. 20 Studierenden aus Deutschland ein einjähriges Auslandsstudium in den USA. Gleichzeitig verbringen ungefähr genauso viele amerikanische Studierende zwei Semester an teilnehmenden deutschen Universitäten.

Damit interessierte BewerberInnen genügend Zeit für die Vorbereitung ihrer Unterlagen haben, geben wir an dieser Stelle bereits die Frist für die Einreichung von Bewerbungen für das Studienjahr 2020/21 bekannt: Die Unterlagen müssen der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein bis zum 17. Juni 2019 (Poststempel) vorliegen, um im Bewerbungsprozess berücksichtigt werden zu können. Alle Informationen und weiterführenden Links zum Stipendienprogramm des VDAC sowie zum Bewerbungsverfahren gibt es hier auf unserer Webseite unter Auslandsstudium.

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Nachruf

Mit tiefer Trauer verabschieden wir uns von unserem einzigartigen Gründervater und Ehrenpräsident Horst Schneider. Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, den 10. Oktober um 14 Uhr in der St.-Bonifatius-Kirche in Siegen Kaan-Marienborn (Karlstraße 9).

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Einladung zum Thanksgiving Dinner 2018

zur Anmeldung: http://www.dagsiwi.de/?event=thanksgiving-dinner-2018

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4th of July 2018 im Siegerland

Mit dem Motiv eines purpurfarbenen Feuerwerks über dem Washingtoner Lincoln Memorial hatte die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein (DAGSiWi e. V.) anlässlich des Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der USA zu einer “4th of July”-Barbecue-Party eingeladen.

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Verein die Feier mit einem amerikanisch inspirierten Menü in Tommis Restaurant im Hotel Siegboot (Siegen). Auf der Gästeterrasse des Hotels fanden sich rund 40 Vereinsmitglieder und neugierige externe Gäste ein, um Grillspezialiäten zu genießen und in lockerer Atmosphäre über die vielfältigen und aktuell von facettenreichen Stimmungen geprägten deutsch-amerikanischen Beziehungen ins Gespräch zu kommen. Der Termin des tatsächlichen amerikanischen Feiertags “Independence Day” (4th of July) war dabei bewusst gewählt, was auch für die Auswahl der Leckerbissen von Grill und Buffet galt. Auf die Teller kamen eine ebenso fantasie- wie gehaltvolle Auswahl an Grillgut (frische Burger, Hähnchenbrust, Würstchen und Spareribs) sowie Salate und diverse Beilagen. Restaurantchef Thomas

DAG SiWi Vorstand mit D. Woodrow (3.v.l. Austauschstudent aus Philadelphia) Foto: DAG SiWi

Kahmer bot eigens zu diesem Anlass eine feine Auswahl kalifornischer Weine, hauptsächlich aus dem 300 km langen Central Valley. Zum Dessert durften New York Cheese Cake und Brownies nicht fehlen. Die Hintergrundmusik, Latino-Rhythmen à la Little Havana, ertönte ganz stilecht aus einer eigens zu diesem Anlass aufgestellten nostalgischen Prestige-Jukebox. Volker Schüttenhelm, Präsident der DAGSiWi, verabschiedete bei dieser Gelegenheit Dean A. Woodrow, Austauschstudent aus Philadelphia, dessen mit Hilfe der VDAC ermöglichter einjähriger Studienaufenthalt in Siegen zu Ende geht.

Die Feiergesellschaft war sich einig: die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind viel zu
bedeutsam, um sie den Stimmungen der Tagespolitik zu überlassen und der “4th of July” ist ein wunderbares Traditionsdatum, um zu einer gelungenen sommerlichen Feier zusammenzukommen.

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Besuch der Germanna aus Virginia

Germanna-Besuchergruppe mit Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke (Bild: DAG SiWi e. V.)

Im Jahre 1713 war die englische Kolonie Virginia Ziel von 42 Siegerländer Auswanderern. Ihre Nachfahren, seit 1956 in der Memorial Foundation of Germanna Colonies organisiert, besuchten zum 15. Male die Dörfer ihrer Vorfahren, wie die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegen-Wittgenstein (DAGSiWi) dieser Tage in einer Presseverlautbarung mitteilte.

Der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein als Hauptorganisator hatte mit Hilfe der DAGSiWi die Planung der Reise auf deutscher Seite übernommen.
Die Gruppe besuchte unter anderem Oberfischbach, Trupbach, Oberholzklau, Eisern, den historischen Hauberg in Kreuztal-Fellinghausen und besichtigte – soweit noch vorhanden – die Häuser ihrer Vorfahren. In den einzelnen Dörfern nahmen sie Einsicht in alte Kirchenbücher mit Taufeintragungen ihrer Vorfahren.

In Oberfischbach wurden die Besucher über die Zeit der Auswanderer informiert und erfuhren viel über den Leiter der Auswanderergruppe, Johann Henrich Haeger, welcher in Oberfischbach Pfarrer war und als Rektor die Siegener Lateinschule von 1669 bis 1703 leitete. Viel Bewunderung erfuhr der seit 350 Jahren benutzte Abendmahlskelch, gestiftet von Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen.

Alleine aus Trupbach wagten damals 21 Bewohner die gefährliche Reise in die Neue Welt und siedelten an der Westgrenze des damaligen Siedlungsgebietes europäischer Einwanderer in Nordamerika. Zu ihnen gehörte auch die Familie Richter, Vorfahren des US-amerikanischen Astronauten und zweiten Menschen auf dem Mond, Buzz Aldrin. Mitglieder des Heimatvereins Trupbach e. V. verköstigten die Gäste, führten sie durch das Dorf und zeigten ihnen drei noch vorhandene Gebäude der Auswanderer.

Wie Eisen und Stahl vor rund 2.500 Jahren und heute im Siegerland erzeugt und bearbeitet wurde bzw. wird, erfuhren die amerikanischen Gäste während einer Besichtigung des Windofens aus der La-Tène-Zeit in Wilnsdorf-Obersdorf und der Walzengießerei Irle in Deuz.

Eine Stadtführung und ein Abschiedsabend mit Siegerländer Freunden in einem Freudenberger Hotel, der ständigen Unterkunft während der Siegerländer Zeit, rundeten das Besuchsprogramm der Gruppe ab.

Ein Teil der Reisegruppe hatte Vorfahren im Kraichgau, einer Landschaft, im Nordwesten des heutigen Baden-Württemberg gelegen. Auf ihrer Fahrt dorthin besuchten die amerikanischen Gäste in Herborn das Museum der Hohen Schule. Der Leiter der damaligen Siegerländer Auswanderergruppe, Johann Henrich Haeger, war an dieser
Einrichtung nachgewiesenermaßen seit dem 16. April 1668 für einige Jahre Student.

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